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,Netzdienlich laden ein aktuelles und vieldiskutiertes Thema. Der sympaCharger zeigt erste konkrete Umsetzungen. Strom von Hier! ist in Walenstadt bereits im Einsatz, SmartGrid Vario! zeigt einen weiteren Ansatz auf Basis des varioPlus der Groupe E. Die GrundlagenAuf der Webseite von SmartGridready können variable Stromtarife verglichen werden. Wie die Grafik von drei Anbietern zeigt, liegen den Angeboten ganz offensichtlich sehr unterschiedliche Berechnungsformeln zu Grunde. Für die Simulationen wurde auf den Werten der Groupe E basiert. Zwei Varianten im Vergleich (Simulation)Auf einem Simulator wurden am 17. Juni 2026 zeitgleich zwei Ladungen gestartet: SmartGrid Vario! und Strom Von Hier! In beiden Varianten wurde zuerst rund eine halbe Stunde im Standardtarif geladen: Tarif: -.55 / (Hochtarif Groupe E plus -.25), anschliessend auf das jeweilige Ladeprogramm umgestellt. Die Variablen wurden in Echtzeit aus den jeweiligen Datenquellen bezogen. Hinweis: Im Praxisbetrieb Walenstadt liegt der Grundtarif bei -.47/kWh, zwecks Verleichbarkeit wird in der Simulation mit dem gleichen Grundtarif gerechnet. SmartGrid Vario! basiert auf dem Tarif varioPlus von Groupe E plus einem Aufschlag von -.25 / kWh. Geladen wird konstant mit 11 kW. Im Verlaufe des Nachmittags (17.6.26) steigt der Preis sukzessive an (grüne Kurve) entsprechend nimmt auch der Durchschnittspreis (violette Kurve) wieder zu. Insgesamt wurde bei dieser Ladung von ca. 60 kWh eine Einsparung von rund -.17 / kWh erzielt, macht etwa CHF 10.20. Möglicher Weiterausbau:
Strom von Hier! basiert auf Daten aus dem Strom-Barometer der WEW Wasser- und Elektrizitätswerk Walenstadt. Die EVU betreibt mehrere Wasserkraftwerke, zudem ist in Walenstadt die Photovoltaik bereits stark ausgebaut. Basis für Preisberechnung und Steuerung ist der Saldo aus lokaler Produktion und lokalem Verbrauch.
Der Köder muss dem Fisch passenLadekunde: In der aktuellen Lösung kann er das Ladeprogramm jederzeit ändern, Einige Beispiele aus Strom von Hier!:
Energieversorger: Inkl. Rabatt muss ein besserer Preis erzielt werden als bei Einspeisung ins übergeordnete Netz.
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Eckdaten der Ladeprogramme:
Optimierung aufgrund von Erfahrungen: Das oben aufgeführte Modell gilt ab Juni 2026 und kann aufgrund von Erfahrungen später geändert werden. Relevant sind immer die vor Ort kommunizierten Konditionen. Wichtig dabei: Am sympaCharger - Bildschirm wird immer der Maximalpreis angezeigt, wir arbeiten ausschliesslich mit Rabatten. Die Folge: positive statt negative Überraschungen auf der Abrechnung! In obigem Beispiel zeigt einen quasi klassischen Verlauf: Zwischen sieben und acht Uhr dreissig war der Autarkiegrad unter 100%, dann setzte die PV-Produktion ein, ab ca. 09:15 lag der Autarkiegrad dauernd über 100%, entsprechend wurde mit voller Leistung und maximalem Rabatt geladen, der Durchschnittspreis sank kontinuierlich Daten und flexible Einkaufspreise als Grundlage
Wahlmöglichkeit für die KundschaftAls Ladekunde will man sicher sein, dass das Fahrzeug ausreichend mit Energie versorgt wenn man es wieder braucht. Entsprechend ist der sympaCharger bei Ladestart immer auf 11kW zum Basispreis eingestellt.
Per LadeLink zum LadeMonitorDie Autorisierung/Bezahlung am Kartenterminal ist datenschutzkonform anonymisiert, entsprechend gibt es keine eindeutige Verknüpfung zwischen Kundschaft (bzw. dem Zahlungsmittel) und Ladung. Diese wird durch den QR-Ladelink hergestellt, welcher nach der Autorisierung auf dem sympaCharger - Touchscreen erscheint und mit dem Smartphone gescannt werden kann. Am Lademonotor werden die Ladedaten angezeigt und laufend aktualisiert. Ein Button dient zum Umschalten des Ladeprogrammes; mit dem Button (X) kann eine Kurzinformation eingeblendet werden. PDF-Ladequittung zum DownloadNach Trennen des Fahrzeuges von der Ladestation erscheint ein Button zum Download der Ladequittung als PDF. Vom Smartphone aus kann man sie anschliessend zum Beispiel an eine beliebige Mailadresse senden. Die Anonymität gegenüber dem Ladestationsbetreiber bleibt gewahrt.
Das Bild rechts zeigt sich meistens: Wallboxen sind erst wenige installiert, jedoch sind mit einer Grundinstallation C1 alle Abstellplätze erschlossen, so dass sie bei Bedarf rasch und zu moderaten Kosten mit einer Wallbox ausgerüstet werden können. In aller Regel macht es deshalb keinen Sinn, quasi auf Vorrat rund 1/4 der Endausbaukosten vorzuziehen, erst recht nicht an allen Abstellplätzen. Gut möglich dass in diesem Carport auch in fünfzehn Jahren noch Autos ohne Ladestecker abgestellt sind. Ausbaustufen gemäss SIA 2060 (ab 2028 SIA 387/5)In Ausbaustufe C1 muss die Zuleitung (heute meist ein Flachkabel) bis drei Meter zum späteren Montageort der Wallbox herangeführt werden. Im Hintergrund sind sämtliche Vorbereitungen für den späteren Betrieb getroffen: Sicherheitseinrichtungen, Lade-Lastmanagement, Kommunikation (je nach verwendetem System, oft wird ein WLAN installiert). Der Unterschied zwischen Ausbaustufe C1 und C2 liegt einzig in der Rückplatte - sofern im verwendeten System die Wallbox überhaupt zweiteilig ist. CEE-Steckdosen, wie sie im Merkblatt 2060 noch erwähnt sind, kommen in Tiefgaragen seit Jahren nicht mehr zum Einsatz. Bei der Ausarbeitung des Merkblattes (2017) war diese Lösung teilweise noch aktuell. Im Nachfolgedokument, der SIA Norm 387/5 wird zwischen C1 und C2 nicht mehr unterschieden. Das Flachkabel ist die beste Förderung!Demgegenüber zeigt die obige Grafik, dass eine vorhandene Grundinstallation zu einem überproportionalen Anstieg der installierten Wallboxen führt. Mit dem Flachkabel am Abstellplatz hat sich in dieser Tiefgarage offenbar kaum mehr jemand getraut, beim Autowechsel nochmal einen Verbrenner anzuschaffen. Herausforderung GemeinschaftseigentumAuf der Titelfoto rechts sehen wir ein häufiges Bild: Die grosse Mehrheit der Abstellplätze ist noch nicht mit einer Wallbox ausgerüstet. Die Grundinstallation erfolgt jedoch am Gemeinschaftseigentum und muss entsprechend durch die Gemeinschaft beschlossen und in der Regel auch gemeinsam finanziert werden.
Entsprechend muss man die gemeinsamen Kosten möglichst tief halten, allfällige Gelder der öffentlichen Hand sollten der Gemeinschaft zu Gute kommen, d.h. die Investitionssumme der Grundinstallation reduzieren. Wird die Installation von der öffentlichen Hand gefördert, umso besser: Die Aussicht auf Kantonsfranken können Entscheide durchaus positiv beeinflussen! |
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Juni 2026
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