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Das Bild rechts zeigt sich meistens: Wallboxen sind erst wenige installiert, jedoch sind mit einer Grundinstallation C1 alle Abstellplätze erschlossen, so dass sie bei Bedarf rasch und zu moderaten Kosten mit einer Wallbox ausgerüstet werden können. In aller Regel macht es deshalb keinen Sinn, quasi auf Vorrat rund 1/4 der Endausbaukosten vorzuziehen, erst recht nicht an allen Abstellplätzen. Gut möglich dass in diesem Carport auch in fünfzehn Jahren noch Autos ohne Ladestecker abgestellt sind. Ausbaustufen gemäss SIA 2060 (ab 2028 SIA 387/5)In Ausbaustufe C1 muss die Zuleitung (heute meist ein Flachkabel) bis drei Meter zum späteren Montageort der Wallbox herangeführt werden. Im Hintergrund sind sämtliche Vorbereitungen für den späteren Betrieb getroffen: Sicherheitseinrichtungen, Lade-Lastmanagement, Kommunikation (je nach verwendetem System, oft wird ein WLAN installiert). Der Unterschied zwischen Ausbaustufe C1 und C2 liegt einzig in der Rückplatte - sofern im verwendeten System die Wallbox überhaupt zweiteilig ist. CEE-Steckdosen, wie sie im Merkblatt 2060 noch erwähnt sind, kommen in Tiefgaragen seit Jahren nicht mehr zum Einsatz. Bei der Ausarbeitung des Merkblattes (2017) war diese Lösung teilweise noch aktuell. Im Nachfolgedokument, der SIA Norm 387/5 wird zwischen C1 und C2 nicht mehr unterschieden. Das Flachkabel ist die beste Förderung!Demgegenüber zeigt die obige Grafik, dass eine vorhandene Grundinstallation zu einem überproportionalen Anstieg der installierten Wallboxen führt. Mit dem Flachkabel am Abstellplatz hat sich in dieser Tiefgarage offenbar kaum mehr jemand getraut, beim Autowechsel nochmal einen Verbrenner anzuschaffen. Herausforderung GemeinschaftseigentumAuf der Titelfoto rechts sehen wir ein häufiges Bild: Die grosse Mehrheit der Abstellplätze ist noch nicht mit einer Wallbox ausgerüstet. Die Grundinstallation erfolgt jedoch am Gemeinschaftseigentum und muss entsprechend durch die Gemeinschaft beschlossen und in der Regel auch gemeinsam finanziert werden.
Entsprechend muss man die gemeinsamen Kosten möglichst tief halten, allfällige Gelder der öffentlichen Hand sollten der Gemeinschaft zu Gute kommen, d.h. die Investitionssumme der Grundinstallation reduzieren. Wird die Installation von der öffentlichen Hand gefördert, umso besser: Die Aussicht auf Kantonsfranken können Entscheide durchaus positiv beeinflussen!
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Juni 2026
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