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Ladeinfrastruktur für Laternenparker muss mitwachsen!

9/10/2026

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Annahme: 100 Parkfelder, symmetrischer Ausbau von der Mitte nach aussen (2027 bis 2050).
Jahr: 2027
1 Ldg/Wo: 1 → 13 LP
1 LP
2 Ldg/Wo: 2 → 26 LP
2 LP
Eine Nachtladung pro Woche (1 LP → 13 LP)
Zwei Nachtladungen pro Woche (2 LP → 26 LP)
Ladeplatz (1 Ldg/Wo)
Ladeplatz (2 Ldg/Wo)
Parkplatz
Die Animation zeigt die Entwicklung der erforderlichen Ladepunkte bei einer und bei zwei Nachtladungen. Alle Vorbereitungen sind unter dem Terrain, Parkfelder bleibt frei nutzbar. Naht auf den Ladeplätzen die Vollauslastung, kommen weitere Ladepunkte hin. Die kosten mitsamt Neumarkierung wenige Tausend statt mehrere Zehntausend! 
Heute zu viele Ladepunkte, bereits in einem Jahr zu wenige.
Mitte nächsten Jahres haben wir etwa sieben Prozent Elektroautos im Gesamtbestand. Wenn jedes auf einem Laternenparkplatz abgestellte Elektroauto einmal pro Woche über Nacht an die Ladesäule fährt, brauchen wir einen Ladepunkt auf 100 Parkfelder. In einem Jahr! Kein Wunder, stehen die vielen Doppelsäulen bisher meist ungenutzt herum. 
Das wird sich aber rasch ändern, in zwei Jahren ist eine Doppelsäule auf hundert Autos zu wenig.
Ausbau ist nötig und jedes mal kommt der Bagger. Der Unterbau wird metertief aufgerissen, Erdkabel verlegt, Fundamente gegossen und eine Doppelsäule obendrauf geschraubt. Kostenpunkt: 25 - 30'000.- pro Standort!
So kommen wir nicht voran!
Vorausschauende Planung, Ausbaubarkeit (angelehnt an Grundinstallation SIA2060C1 in Tiefgaragen) und minimalinvasives Bauen ist gefragt!
Nächtliche Heimladung für alle!
Ein Strassenabschnitt mit 100 Längsparkplätzen ist etwa 500m lang; mit einer ausbaubaren Ladeanlage in der Mitte beträgt der zusätzliche Fussmarsch zum Ladeplatz maximal 250m. Kurze Strecke zum auslüften am Abend, etwas Frühsport am Morgen und schon gilt der meistgenannte Einwand gegen ein Elektroauto für Laternenparker nicht mehr: auch sie können daheim laden.
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